Inzwischen hat die PCF ihren gesamten Support auf die Plattform getsatsfaction.com ausgelagert. Die Support-Plattform wird bereits seit längerem von bekannten Projekten, wie Mozilla oder Wordpress genutzt.
Wie berichtet, lassen sich auf der Seite interessante Details zur Miro-Benutzung finden.
Die PCF-Gründer Nicholas Reville und Holmes Wilson beschäftigen sich in zwei kurzen Fallstudien mit non-profit Organisationen (NGOs) im Internet-Zeitalter. Dazu beschäftigen sie sich mit der Mozilla Foundation, dem Hersteller des Firefox Browsers und der Wikimedia Foundation, die hinter Wikipedia, der freien Enzyklopädie steht.
Ein Backup von Miro unter Windows Vista erstellen. – Wie das geht wollte ein Nutzer wissen und bekam promt eine Antwort von Miro-Entwickler Dean Jansen.
Neben den altbekannten Erklärungen, was Miro denn sei und warum Quelloffenheit wichtig ist äußerte sich Wilson auch über die Finanzierung des Projektes:
Anfangs haben uns Privatpersonen finanziert. Mitch Kapor zum Beispiel, der Gründer des Unternehmens Lotus. Aber auch Stiftungen, die Medien- und Filmprojekten Gelder geben, um unabhängigen Journalismus zu fördern. Für diese Leute ist Miro wichtig, weil wir freie Programme zur Verfügung stellen. Journalisten brauchen freie Infrastruktur, um ihre Arbeit besser zugänglich machen zu können. Mittlerweile unterstützt uns auch die Mozilla Stiftung.
Der Norddeutsche Rundfunk NDR hat nun seinen eigenen Miro-Player. Dort veröffentlicht der Sender Videos und Radiomitschnitte in mehr als 70 verschiedenen Audio- und Videopodcasts. Der Schritt hin zu einer Open-Source-Software passt gut zu dem kürzlichen Beschluss des NDR bestimmte Sendungen von nun an unter einer Creative-Commons Lizenz zu veröffentlichen.
Der NDR Miro Player kann auf getmiro.com heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Verfügbaren Filmmaterial und zur Installation der co-branded Software gibt es auf der Website des NDR.
Wer Miro bereits installiert hat, kann die Feeds auch über den angepassten Miro-Guide abonieren.
Das gemeinnützige Projekt Internet Archive (archive.org) hat sich der Achivierung der digitalen Kultur gewidmet. Bekanntheit erlangte das Projekt unter Anderem durch seine Wayback Machine, mit deren Hilfe man sich das WWW in der Vergangenheit anschauen kann.
Ein weiterer Teil der Projektarbeit ist das kostenlose Hosting für Dateien, die gemeinfrei sind oder unter freien Lizenzen stehen – auch für riesige Videodateien.
Nun haben die Archivare ein nettes Web-Interface gebastelt, mit dem es leichter werden soll, selbst Videos, Musik usw. hochzuladen. Allerdings ist es notwendig sich anzumelden und die Dateigröße ist auf 100 MB beschränkt.
Größere Dateien können über die spezielle ccPublisher Software von Creative-Commons hochgeladen werden.
Miro gibt es jetzt in einer U3-Version für USB-Sticks. Die Software kann so an jedem Rechner ohne Installation gestartet werden. Alle Einstellungen und Programm-Abonements werden auf dem Stick abgelegt, ebenso wie die fertig heruntergeladenen Videos.
Wie Miro-Entwickler Ben in seinem Blog berichtet, wird Miro in Zukunft eine Reiterkarten-Funktionalität (Tab) bekommen. Firefox-Nutzern ist das Prinzip schon seit langem bekannt:
In einem Fester können verschiedene Unterfenster geöffnet werden, die über die registerkartenähnliche Bedienoberfläche verwaltet werden können. So wäre es beispielsweie möglich ein Video im Hintergrund weiterlaufen zu lassen, während man die Senderliste nach einer anderen Datei durchsucht.
Das Feature ist laut Ben zu 90% fertiggestellt. Nun will er es noch mit Drag and Drop-Funktionalität versehen. Ben hofft die Tabs bereits in wenigen Tagen fertig integriert zu haben. So bleibt nur abzuwaren, wann die nächte stabile Miro-Version erscheint, mit der das „Tabben“ möglich sein wird.
Blender ist eine OpenSource Software, um dreidimensionale Animationen zu erstellen. Die niederländische Blender Foundation fördert Filmprojekte, die die Leistungsfähigkeit der Software demonstrieren. Ihr erstes größeres Projekt war der Kurzfilm Elephants Dream.
Auf greenpeace.de gibt es momentan eine Vorschau auf das demnächst erscheinende GreenpeaceTV. Bislang ist das Ganze in einer etwas schwerfälligen Flash-Mediathek im YouTube-Style realisiert. Laut Greenpeace-Webmanagerin Claudia Sommer, sollen die Filme zukünftig jedoch auch im H.264 Format angeboten werden. Hoffentlich wird es dazu einen Miro-kompatiblen Feed geben.
Bei den internationalen Kollegen gibt es schon länger ein GreenpeaceTV – mit passendem Feed.